Achim Mörtl

Mit der Mobil Rallye Ende 1993 begann für Achim Mörtl seine Motorsportkarriere. Bereits bei seiner ersten Rallye, mit einem selbstaufgebauten Toyota Celica nach Gruppe N Reglement, konnte er Top 10 Zeiten fahren, und so die Vorraussetzungen schaffen 1994 eine komplette Saison bestreiten zu können. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin Ilka Minor konnten sie den Vizetitel nach Kärnten holen, 1996 folgte dann der Gewinn der  Österreichischen Meisterschaft mit einem Subaru Impreza.

Mit einem 3. Platz in der Gruppe N beim WM – Lauf auf Korsika konnte Achim erstmals international sein Talent unter Beweis stellen. Im darauffolgenden Jahr war Achim der erste, der mit dem Subaru Impreza WRC ein World Rallye Car nach Österreich holte, 1999 folgte der Titel im Championat in Österreich.

Nach einem eher unglücklichen Jahr 2000 im Peugeot 206 WRC  folgte im Jahr 2001 der Schritt in die Rallye – Weltmeisterschaft. Im Allstars – Team von Prodrive konnte sich Achim mit Top 10 – Zeiten für weitere Aufgaben empfehlen. Es folgte eine weitere WM – Saison 2002, das Highlight war sicher der Start im Werksteam von Subaru bei 2 WM – Rallies in Deutschland und Italien.

Nach Wegfall von 2 Sponsoren suchte Achim mit der Teilnahme am Marathon Weltcup eine neue Herausforderung. Der Umstieg auf 2 Räder forderte jedoch einen hohen Tribut an seinen Körper. Nach einem schweren Sturz mit seiner KTM 660 Rallye bei der Dubai Rallye 2003, wechselte er wieder für die nächsten 3 Jahre auf 4 Räder, holte nochmals mit einem Subaru Impreza den Österreichischen Meistertitel 1996.

Nach Beendigung seiner Karriere 2007 wechselte Achim die Seite, fungierte immer mehr als Trainer und Coach. Nach mehrjähriger Ausbildung an der Österreichischen Bundessportakademie arbeitet Achim heute selbst dort als externer Lehrbeauftragter, und betreut mehrere Athleten auf nationalen und internationalen Niveau. Mit Racecom wird nun ein weiterer Schritt getan, so ist es das Ziel ein umfassendes Anbot an Motorsportler zu bieten.

Einsatzbetreuung und Serviceleistungen an den Fahrzeugen sowie ein professionelles Coaching und Training für den Fahrer selbst, sollen allen Motorsportlern ein umfassendes Betreuungspacket bieten.

Und kein Sport funktioniert ohne Nachwuchs, auch hier wird es auf zumindest regionaler Ebene  Maßnahmen und Aktionen geben, welche Kinder verstärkt zum Motorsport bringen.